Lesbarkeits-Score
Fügen Sie Ihren Text ein, um sofort den Lesbarkeits-Score, das Leseniveau und Satz-/Silbenstatistiken zu sehen.
Leseniveau
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Schwere Wörter (4+ Silben)
Was ist ein Lesbarkeits-Score?
Ein Lesbarkeits-Score misst auf einer Skala von 0–100, wie leicht sich Ihr Text lesen lässt. Dieses Tool berechnet einen Lese-Leichtigkeitswert auf Basis der Satzlänge und der Anzahl der Silben pro Wort und sagt Ihnen, für welches Leseniveau Ihr Text geeignet ist. Ein höherer Wert bedeutet leichter lesbaren Text.

So funktioniert's
- 1Fügen Sie den zu messenden Text in das Feld ein oder tippen Sie ihn.
- 2Sehen Sie sofort den Lesbarkeits-Score (0–100) und das Leseniveau.
- 3Erhöhen Sie den Wert, indem Sie Sätze kürzen und einfachere Wörter wählen.
So lesen Sie den Wert
Wann sinnvoll?
E-Commerce- und Shoptexte
Online-Händler optimieren Artikelbeschreibungen auf 60–70 Punkte, damit kaufbereite Kunden technische Eigenschaften sofort erfassen, ohne durch verschachtelte Produktdetails vom Kaufprozess abzuspringen.
B2B-Fachartikel und Whitepaper
Fachautoren sichern einen Wert zwischen 50 und 60 Punkten, um fachliche Tiefe zu bewahren und Entscheidern dennoch das zügige Überfliegen komplexer Fachthemen zu ermöglichen.
Finanz- und Versicherungstexte
Redakteure von AGBs, Kreditverträgen und Policen prüfen, ob Erklärungen über 40 Punkten bleiben, damit Laien rechtliche Klauseln ohne juristische Vorbildung mühelos nachvollziehen können.
Häufige Fehler
Sinnentstellende Übervereinfachung von Fachbegriffen
Wer zwingend Werte über 80 anstrebt, streicht oft essenzielle Fachtermini. Das schwächt die thematische Tiefe sowie Autorität; fachspezifische Begriffe sollten lieber kurz und präzise erklärt werden.
Verschachtelte Bandwurmsätze mit Bindewörtern
Viele Autoren reihen Nebensätze mit „dass“, „welche“ oder „weil“ aneinander. Das treibt die durchschnittliche Satzlänge drastisch nach oben; begrenzen Sie Sätze konsequent auf maximal 15–18 Wörter.
Überlange deutsche Komposita
Deutsche Mehrfach-Zusammensetzungen treiben die Silbenzahl je Wort rasant hoch. Teilen Sie Wortungetüme wie „Versicherungsvertragsbedingungen“ auf, statt den Text künstlich aufzublähen und den Lesefluss drastisch zu bremsen.
Häufige Fragen
Wie wird der Wert berechnet?
Der Wert basiert auf dem Flesch-Ansatz zur Lese-Leichtigkeit: Er kombiniert Wörter pro Satz und Silben pro Wort zu einem einzigen Wert von 0–100. Kürzere Sätze und einfachere Wörter erzielen höhere Werte.
Was ist ein idealer Wert?
Für Web-Inhalte ist 50–70 (Oberstufenniveau) meist ideal. Inhalte für ein breites Publikum profitieren von höheren Werten, während Fachtexte naturgemäß niedriger liegen.
Wie verbessere ich meinen Wert?
Kürzen Sie Sätze, ersetzen Sie lange, mehrsilbige Wörter durch einfachere, teilen Sie Absätze auf und vermeiden Sie unnötige Füllwörter.
Beeinflusst Lesbarkeit das SEO?
Sie ist kein direkter Rankingfaktor, aber leicht lesbare Inhalte werden länger gelesen und seltener abgebrochen — das verbessert die Nutzerzufriedenheit und hilft dem SEO indirekt.
Verfälschen Aufzählungszeichen und Listen den Lesbarkeits-Score?
Ja, Listen können den Messwert verzerren. Da Satzzeichen oft fehlen, werten Algorithmen mehrere Stichpunkte mitunter als einen einzigen, extrem langen Satz. Trennen Sie Listenpunkte stets mit Punkten oder prüfen Sie Fließtext und Listen separat, um ein unverfälschtes Resultat für Ihre Absätze zu erhalten.
Warum gelten für deutsche Texte andere Maßstäbe als im Englischen?
Die deutsche Sprache besitzt durch Komposita deutlich mehr Silben pro Wort als das Englische. Eine Standard-Flesch-Formel stuft deutsche Texte daher fälschlicherweise als zu schwer ein. Angepasste Berechnungen wie die Amstad-Formel korrigieren diese Sprachstruktur, sodass ein Wert um 50 bereits gut verständlich ist.